Alles über Vitamine und Mineralstoffe

Alles über Vitamine und Mineralstoffe

  • - Was sind Vitamine und Mineralstoffe?
  • - Die fettlöslichen Vitamine
  • - Die wasserlöslichen Vitamine
  • - Die Mineralien

„Was sind Vitamine und Mineralstoffe?“

Vitamine sind organische Verbindungen, die nicht als Energieträger sondern für andere lebenswichtige Körperfunktionen benötigt werden. Die benötigte Menge kann der Körper nicht selbst produzieren, sie muss dem Körper über die Nahrung zugeführt werden. Derzeit gibt es 13 bekannte Vitamine von denen 11 gar nicht vom Körper hergestellt werden können. Das Vitamin D und Niacin lassen sich vom Körper synthetisieren. Ein Vitaminmangel, ausgelöst beispielsweise durch intensive sportliche Betätigung und Diäten, lässt sich durch die Ernährung kompensieren. Auch ein „zuviel“ an Vitaminen kann Nebenwirkungen auslösen. Die richtige Dosierung ist sehr wichtig für ein effektives Ergebnis.

Nachfolgend werden die wichtigsten Vitamine aufgeführt:
  • Die fettlöslichen Vitamine
  • Die wasserlöslichen Vitamine und
  • Die Mineralien

„Die fettlöslichen Vitamine“

Vitamin A
  • ist wichtig für die Funktion, das Wachstum und Aufbau des Haares, der Haut, der Schleimhäute und des Zahnfleisches
  • spielt eine wichtige Rolle beim Aufbau von Knochen und Zähnen
  • bietet Widerstandsfähigkeit gegen Infektionen und
  • und ist für die Entwicklung und Funktion des Sehapparates zuständig
  • findet sich hoch dosiert in Möhren und Blattsalat, da Fett in der Nahrung die Resorption verbessert, sollten diese beispielsweise mit Öl verzehrt werden
Vitamin D
  • kann nur bedingt als Vitamin betrachtet werden, da es vom Körper aus Cholesterin vollständig aufgebaut werden kann
  • kann zum einen aus der Nahrung aufgenommen werden und zum anderen kann der Körper Vitamin D selbst unter Einfluss von Sonnenlicht produzieren
  • reguliert den Calciumhaushalt und ist an der Mineralisation der Knochen beteiligt
  • begünstigt die Aufnahme von Calcium und Phosphor aus der Nahrung und kann somit der Osteoporose vorbeugen
Vitamin E
  • gehört zu der Gruppe der fettlöslichen Oxidationsmittel d.h. das Vitamin E sorgt dafür, dass die aufgenommenen Stoffe und Mineralien in ihrer Ursprungsform und Wirksamkeit beständiger und wirksamer sind, indem es aggressive chemische Verbindungen, die sogenannten freien Radikale, abfängt und neutralisiert (antioxidative Wirkung)
  • wirkt als Konservierungsstoff und wird oftmals auch als dieses eingesetzt
  • schützt die roten Blutkörperchen, Muskulatur, Nerven und andere Gewebe vor Schädigungen durch freie Sauerstoff-Radikale
Vitamin K
  • spielt eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung
  • es schützt vor Arterienverkalkungen

„Die wasserlöslichen Vitamine“

Vitamin B
  • ist in vielen pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln enthalten, so dass der Tagesbedarf in der Regel problemlos gedeckt werden kann Überschüssiges Vitamin B wird über die Nieren wieder ausgeschieden Vitamin B dient als Ausgangssubstanz für wichtige Coenzyme und spielt eine bedeutende Rolle im Eiweiß- Fett- und Kohlenhydratestoffwechsel
Vitamin C
  • schützt vor Krankheiten, weil es aktiv an der Abwehr von Viren und Bakterien beteiligt ist, indem es sich hauptsächlich in den Leukozyten anreichert und aktivierte T-Zellen unterstützt.
  • spielt eine wichtige Rolle bei der Eisenaufnahme
  • es hilft, Arteriosklerose vorzubeugen, weil es die Innenwände der Arterien glättet, so dass sich kein Cholesterin anheften kann
  • Vitamin C ist ein wichtiger Schutz für die Hirnanhangsdrüse und unterstützt deren Hormonausschüttung
 

„Die Mineralien“

Calcium
  • ist ein wesentlicher Bestandteil von Knochen und Zähnen
  • ist innerhalb der Zellen an der Erregung von Muskeln und Nerven, dem Glykogen-Stoffwechsel, der Zellteilung sowie an der Aktivierung einiger Enzyme und Hormone beteiligt
  • spielt eine Rolle bei der Blutgerinnung und ist für den Transport von Natrium, Kalium und Magnesium zuständig
Jod
  • ist ein Bestandteil des tierischen und menschlichen Organismus
  • wird mit der Nahrung aufgenommen
  • die höchste Konzentration ist in der Schilddrüse zu messen, da sie Jod als wichtiges Spurenelement benötigt
Kalium
  • gehört als Mineralstoff zu den Elektrolyten und ist an der Aufrechterhaltung des osmotischen Drucks beteiligt und damit auch an der Regulation des Wasserhaushalts
  • spielt außerdem eine Rolle bei der Aktivierung einiger Enzyme, bei der Herstellung von Eiweißen sowie beim Kohlenhydratstoffwechsel und ist damit für die Energieproduktion wichtig.
  • wirkt zusammen mit Natrium und Kalzium auf die Herzmuskeltätigkeit ein, ist für die Erregbarkeit von Muskel- und Nervenzellen zuständig und wird für die Blutdruckregulation benötigt.
  • ist wichtig für den Auf- und Abbau von Glykogen
  • kann bei Überschuss über den Urin und Kot ausgeschieden werden
  • ist zu finden in Getreide, Obst und Gemüse
  • steht in einer Wechselbeziehung mit Natrium: je mehr Natrium aufgenommen wird, desto mehr Kalium scheidet der Körper aus
Natrium
  • reguliert unter anderem den Wasserhaushalt des Körpers und den Säure-Basen-Haushalt
  • gewährleistet die Erregbarkeit von Muskeln und Nerven und aktiviert verschiedene Enzyme
Eisen
  • ist das häufigste Spurenelement im menschlichen Körper
  • befindet sich zu 60% im roten Blutfarbstoff, dem Hämoglobin
  • bindet Sauerstoff an das Hämoglobin und das sauerstoffreiche Blut kann von der Lunge zu den einzelnen Organen und Muskelzellen transportiert werden

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